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Neues von der S-Bahn

Wo am besten einsteigen? – Die Aufteilung unserer modernisierten Züge

Wir sitzen täglich drin, aber wie ist so eine S-Bahn eigentlich aufgebaut? Wo steigt man am besten mit dem Rad ein, wo mit dem Kinderwagen? Und was hat es mit diesen neuen, großen Sitzecken auf sich – eine Picknickecke im Zug?! Wir widmen uns den Neuerungen in den modernisierten Zügen und zeigen euch, wo ihr am besten wie einsteigt.

Bayrische Gemütlichkeit in den Familien- & Gruppenbereichen

Gemeinsam ist es doch am schönsten! Das gilt auch bei der Fahrt mit der S-Bahn. Transportation-Designer Matthias von der Designagentur Neomind hat sich deshalb ein ganz besonderes Schmankerl bei der Innenraum-Konzipierung der modernisierten Züge überlegt: gemütliche und große Sitzbereiche für Familien und Gruppen – ganz nach der bayrischen Biertischkultur. Hier kann man selbst dann nebeneinandersitzen, wenn man nicht nur mit Mama, Papa und Schwester, sondern noch dazu mit Onkel und Tante unterwegs ist. Bei sehr großen Gruppen ist dann zwar Zusammenrücken angesagt, aber wer sich nicht riechen kann, sollte ja bekanntlich eh nicht zusammen reisen. Oder man nimmt einfach auf einem Einzelsitz Platz. Wer hingegen gern ein bisschen bayrisches Flair während der S-Bahn Fahrt genießen möchte, steigt also am besten an einem der beiden Zugenden ein. Genau dort findet ihr übrigens auch die sogenannten ‚Mehrzweckbereiche‘.

Der Mehrzweckbereich: viel Platz für eure Reisebedürfnisse

Für jeden ist Platz in unserer S-Bahn. Wer zum Beispiel mit dem Fahrrad, Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs ist, für den ist der Mehrzweckbereich am Zugende genau richtig. Diesen findet ihr im Wagen direkt neben den Sitzgruppen für Familien und Co. – eine große, freie Fläche. ‚Prio eins‘ haben Rollstuhlfahrer. Für sie gibt es hier viel Platz zum Ein- und Aussteigen und eine große Stellfläche. Die lässt sich dank der dunkelgrauen Bodenbereiche gut erkennen. Fahrradfahrer können ihren Drahtesel ganz entspannt – und ohne andere Fahrgäste zu blockieren – an den Rand stellen, wenn sie denn außerhalb der Sperrzeiten unterwegs sind. Die Sperrzeiten sind übrigens montags bis freitags (ausgenommen feiertags) von 06:00 Uhr bis 09:00 Uhr und von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Während der Schulferien in Bayern ist von Montag bis Freitag (Feiertage ausgenommen) die Mitnahme nur in der Zeit zwischen 06:00 Uhr und 09:00 Uhr nicht gestattet.

Für kurze Fahrten: Einmal in die Mitte, bitte!

Kaum eingestiegen, schon müsst ihr wieder raus? Null Problemo! „Da vor allem im Bereich der Stammstrecke ein hoher Fahrgastwechsel und eine hohe Fahrgastdichte herrscht, sind in der Wagenmitte viele Stehplätze und luftige Dreier-Sitzgruppen zu finden“, erklärt uns Matthias. Im Zuge der Modernisierung des Innenraums haben er und sein Team einen der Sitze weggenommen und dafür in der Mitte mehr Platz zum Stehen und Durchgehen geschaffen. Das erleichtert euch das Ein- und Aussteigen erheblich – mehr Platz im Eingangsbereich gleich weniger Verstopfung. Wenn es mal kurz sein soll, dann also einmal in die Mitte, bitte! Ihr werdet sehen: Das flutscht gleich viel besser.

Wagenübergänge: für lange Fahrten mit viel Gepäck

Wer eine längere Fahrt vor sich hat oder mit leichtem Gepäck reist, der sollte an den Wagenübergängen, also an den Enden der einzelnen Wagons, einsteigen. Warum? Ganz einfach: Dort findet ihr die komfortablen Vierer-Sitze. Perfekt für lange Strecken ohne Trubel und mit weniger Fahrgastwechsel. Das leichte Gepäck kann ganz unkompliziert auf den neuen, dazugehörigen Gepäckablagen platziert werden – dort hat man es dann auch immer im Blick. Wer mit etwas mehr Gepäck unterwegs ist, der darf gerne auch in der Mitte einsteigen, denn dort gibt es bei den Dreier-Sitzen viel Platz für mitgebrachte Gegenstände, wie Taschen, Koffer, Kinderwägen, Rollatoren & Co. So muss keiner schweres Gepäck nach oben heben, sondern hat alles ganz bequem neben sich stehen. Da bleibt nur noch: zurücklehnen, Buch lesen und die Fahrt durch München genießen!